Epidemiologie
Die Epidemien treten vor allem auf Infektionskrankheiten (sie verbreiten sich durch den Kontakt mit den Kranken). Bei der Entwicklung von tödlichen Pandemien helfen schlechte sanitäre Bedingungen und mangelnde Kenntnis über die Krankheit, ihre Ursachen und Behandlung.
Epidemiologie ist ein Teil der Medizin, das sich mit der Bekämpfung von Infektionskrankheiten beschäftigt.
Sie konzentriert sich auf Forschung über Umweltfaktoren und Bedingungen der Entstehung und Ausbreitung von Krankheiten oder anderen ansteckenden Krankheiten und Gesundheitsstörungen. Epidemiologie untersucht die Beziehung zwischen zum Beispiel Rauchen und Atmungs-und Kreislaufstörungen oder zwischen Entstehung des Kropfs im Hals wegen Mangel an Jod in der Nahrung. Diese besondere wissenschaftliche Disziplin befasst sich auch mit der Entwicklung von präventiven Methoden und Maßnahmen zur Bekämpfung von ansteckenden und nicht infektiösen Krankheiten.
Der Beginn der modernen Epidemiologie gab Louis Pasteur. Ihre weitere Entwicklung folgte aufgrund der Entstehung von Bakteriologie, Pathologie, Genetik, Biochemie und der medizinischen Statistik. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Hygiene, einer Lehre von der Verhütung der Krankheiten und Beseitigung negativer Faktoren aus der Umwelt, die Krankheiten verursachen, ermöglicht sie die Bevölkerung gegen verschiedene Epidemien zu schützen.

Die Forschungen in Epidemiologie betreffen die Ausbreitung von:
- Krankheiten - ihre Häufigkeit und Verteilung.
- Behinderung und ihre Ursachen.
- Todesfälle und ihre Ursachen.
Die wichtigsten Ziele dieser Disziplin, die sich mit Häufigkeit von verschiedenen Erkrankungen in der Bevölkerung und den Faktoren von ihren Auftreten beschäftigt, sind:
- Suche nach ätiologischen Risikofaktoren.
- Beurteilung der Häufigkeit von Krankheiten.
- Gestaltung der Grundsätze der Prävention (ihre Umsetzung in die Wirkung und ihre Überwachung) und Richtlinien für Strategie für die Seuchenbekämpfung.
- Beobachtung und Überwachung der Wirksamkeit des Gesundheitsstrategie.
- Bestimmung der Effektivität, Behandlungskosten und Strategie der Gesundheitsschutz.
Im Kampf gegen Epidemien hilfreich sind schützende Impfstoffe und Medikamente. Doch im Laufe der Zeit ändern sich die Bakterien und werden immer resistenter gegen sie.
Die am schwierigsten zu behandelnden Infektionskrankheiten ist noch AIDS. Zu dieser Gruppe gehört auch Osteomyelitis, hämorrhagisches Fieber Ebola, Kuru und Tollwut. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die weltweit gefährliche Krankheit sind: Tuberkulose, Malaria und Schistosomiasis.